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Die Verarbeitung von Gemüse, Obst, Kräutern, Nüssen, Beeren etc. aus dem eigenen Garten kann eine sehr sinnliche und befriedigende Arbeit sein.
Das Erfolgserlebnis, wenn die Köstlichkeiten wachsen und gedeihen, die Freude bei der Ernte, die guten Düfte bei der Verarbeitung und zuletzt das
Genießen der selbst hergestellten Lebensmittel - all das erfüllt mich mit dem Gefühl, nützliche und sinnvolle Arbeit zu leisten.
- Paprikasenf
- Schneeballmarmelade
- Apfelminzegelee
- Holundermarmelade
- Vogelbeergelee
- Hagebuttenmarmelade
- Kräuterostereier
- Apfelbrot
- Lebkuchen
- Kastaniencreme
40 Paprika (grün, rot, gelb, scharf, mild, Chili, ganz nach belieben!)
2 grosse Zwiebeln
1/4 l Essig
2 EL Zucker
1 EL Salz
1/8 l Olivenöl
1 kg Senf
Paprika fein schneiden (oder noch besser mit einem Gemüsehobel hobeln, je feiner umso besser). Zwiebeln auch fein schneiden.
Zucker und Salz im Essig auflösen und Paprika und Zwiebeln 1/4 Stunde in diesem Essig köcheln lassen.
Das ganze in den Senf einrühren und das Öl auch noch dazugeben.
In Gläser füllen und gut verschliessen.
Sehr gut haltbar und passt zur Jause oder zum Braten.
1000 g Schneballbeeren
1000 g Gelierzucker 1:1
oder 500 g Honig und entsprechendes Geliermittel (Konfigel, AgarAgar...)
Laut allgemeiner Meinung ist der gemeine Schneeball (Viburnum opulus), auch liebevoll "Herzerlbeere" aufgrund der herzförmigen Steinkerne genannt, ja giftig.
Roh sollte man die Früchte tatsächlich nicht essen, da sie leicht giftige Inhaltsstoff besitzen. (Wie auch der schwarze Holunder).
Beim Erhitzen werden die bedenklichen Stoffe (Viburnin, Baldrian- und Buttersäure) jedoch zum Großteil umgewandelt.
Die Früchte sollten gut reif sein (Mitte September/Anfang Oktober, je nach Lage und Witterung). Wenn sie zu lang am Strauch bleiben, so bleiben in der marmelade zuviel Baldrian- und Buttersäure enthalten und machen sie ungenießbar.
Mich erinnert das herb-säuerliche Aroma und auch der Duft an Preiselbeeren. Entweder man mag den eigenen Geschmack der Schneeballmarmelade, oder nicht. Ich mag ihn!
Als Brotaufstrich sowie auch als Beilage zu Fleisch sehr geeignet!
1 Handvoll Apfelminze (oder andere Minzen...)
1/2 l Wasser
1/2 kg Gelierzucker
Saft 1/2 Zitrone (oder Zitronenverbene mit der Minze mit ins Wasser geben)
Wasser zum Kochen bringen und die Minze dazugeben (kurz mitkochen), abkühlen lassen. Abseihen bzw. filtrieren und den Saft einer halben Zitrone
untermengen und mit Gelierzucker aufkochen.
Als Brotaufstrich oder auch als Füllung für Kuchen und Mehlspeisen sehr köstlich!
1 kg Holunderbeeren
1 kg Gelierzucker 1:1 (oder Honig und Konfigel)
2 EL Zitrone (oder Zitronenverbene)
Die Holunderbeeren müssen gut gereift sein. Die Früchte vom Stiel abstreifen und in einen Topf geben. Unter Rühren einmal durchkochen und durch ein Haarsieb passieren. Im Kochtopf mit Gelierzucker und Zitronensaft mischen. unter Rühren aufkochen. 6-8 Minuten kochen lassen.
Vogelbeeren
Zucker oder Honig
Die reifen, jedoch noch nicht mehligen, Vogelbeeren von den Stielen befreien, waschen und in einem Topf knapp mit Wasser übergießen. Langsam vollständig zerkochen.
Den Saft durchseihen und wiegen.
Auf einen halben kg Saft kommt ein halber kg Zucker. Beides vermischen und so lange kochen lassen, bis ein auf einen Teller gegebener Tropfen erstarrt.
Herrlich auf einer Semmel mit Butter!!!
1000 g geputzte Hagebutten
½ Li. Wasser
250 g Honig
die abgeriebene Schale einer ungespritzten Zitrone
etwas frischen Ingwer
1 TL. Agar Agar
Die Hälfte der Früchte in einen Topf geben und mit dem Wasser 15 min kochen, abseihen und den Rest der Früchte in dem Kochwasser abermals 15 Min. kochen , nun Wasser und Früchte im Mixer pürieren, Honig, Zitrone, Ingwer und Agar Agar zugeben, das Ganze nochmals auf 80 ° erhitzen und dann in Gläser abfüllen
Das mag ich gern - den Duft vom Osterbrot, Allerheiligenstritzel, Apfelbrot im Advent und würzigen Lebkuchen zu Weihnahten.
Aus einigen zarten Wiesenkräutern und Zwiebelschalen lassen sich liebliche Ostereier gestalten:
Man nehme Zwiebelschalen, gibt sie in einen Topf. Wasser dazugeben und aufkochen, zudeckeln, ziehen lassen.
Inzwischen ein paar filligrane Kräuter von der Wiese holen, auf die Eier legen und mit einem Strumpf fest umspannen und zuschnüren.
Die eingepackten Eier in den Zwiebelschalensud geben, kochen und eine Weile drin ziehen lassen, bis die Eier eine schöne, rotbraune Farbe angenommen haben.
Rausnehmen, abschrecken, auspacken:
30 dag gedörrte Zwetschken
30 dag Walnüsse
25 dag Zucker (ev. weniger, je nach Apfelsorte - und auch Geschmack)
1,5 kg Äpfel gerieben
2 KL Nelkenpulver
2 KL Zimt
etwas Rum
Das ganze über Nacht stehen lassen.
1 kg Mehl (am besten frisch gemahlenes Weizen- oder Dinkelmehl oder gemischt)
2 Pkg. Backpulver
Kleine Wecken formen und bei 180 Grad ca. 90 min. backen.
Eignet sich hervorragend zum Einfrieren. Also gleich im Herbst das Fallobst verwerten und im Winter geniessen!
Lass es Dir schmecken, Regina!!! :-)
Selbstgemachtes, frisch hergestelltes Lebkuchengewürz schmeckt viel intensiver als das herkömmlich gekaufte, darum davon immer ca. die Hälfte von der
angegebenen Rezeptmenge verwenden! Sonst wirds zu intensiv!
Lebkuchengewürz:
35 g Zimt
9 g Nelken
2 g Piment
2 g Koriander
2 g Ingwer
1 g Kardamom
1 g Muskatnuss
1 g Anis
1 g Fenchel
Wer eine Getreidemühle hat, kann das alles durch die Mühle mahlen und dann gut vermengen.
Lebkuchen:
700 g Roggenmehl frisch vermahlen (nicht zu fein)
400 g Rohzucker
25 g Honig
20 g Natron
25 g Lebkuchengewürz (frisch)
5 Eier
zu einen Teig verarbeiten und mindestens einen Tag rasten lassen.
Auswalken, Kekse ausstechen, mit einem ganzen Ei bestreichen, mit Nüssen dekorieren. Fertig!
Danke Barbara!
Den Herbst liebe ich besonders. Mit seinen wunderschönen Früchten kann man Köstlichkeiten bereiten, die einen in den Winter hineinbegleiten und in der kalten Jahreszeit die kulinarischen Herzen etwas höher schlagen lassen. Kastaniencreme mit Preiselbeermarmelade und Schlag zum Beispiel. Oder ein saftiges Stück Apfelbrot mit Butter zum Tee. Ofen warm einheizen. Kerze anzünden. Eine gemütliche Jahreszeit naht.
30 dag gedörrte Zwetschken
30 dag Walnüsse
25 dag Zucker (ev. weniger, je nach Apfelsorte - und auch Geschmack)
1,5 kg Äpfel gerieben
2 KL Nelkenpulver
2 KL Zimt
etwas Rum
Das ganze über Nacht stehen lassen.
1 kg Mehl (am besten frisch gemahlenes Weizen- oder Dinkelmehl oder gemischt)
2 Pkg. Backpulver
Kleine Wecken formen und bei 180 Grad ca. 90 min. backen.
Eignet sich hervorragend zum Einfrieren. Also gleich im Herbst das Fallobst verwerten und im Winter geniessen!
Lass es Dir schmecken, Regina!!! :-)
Wie man die Kastanien für dieses Rezept am besten verarbeitet - darüber streiten sich die Geister. Ich denke, es kommt darauf an, um welche Sorte
es sich handelt, wie gross sie sind, etc...
Unsere mittelgrossen, sehr süssen, guten Kastanien koche ich für diesen Zweck, schneide sie mit dem Messer auseinander und hol das Gute mit einem Löffel herraus.
Also, was man braucht:
Kastanien
Milch
Rum
etwas Zucker und Vanille
Die Kastanien wie beschrieben verarbeiten. Dann etwas Milch dazugeben und mit dem Pürrierstab mixen. Wenn die Masse noch zu fest ist, noch etwas Milch
zufügen. Abschmecken mit Rum und Zucker.
Mit Preiselbeermarmelade und Schlagobers servieren.
Die Creme eignet sich auch sehr gut zum Einfrieren. Gibt im Winter Kraft und Energie!